Im Schneckenlauf vergeht die Zeit, sie füllt die Tage nicht. Ich sehne mich nach Sonnenschein, doch hier gibt es kein Licht.
Im Spiegel finde ich mich nicht mehr, die Schatten ziehen ein. Ich klopfe an die falsche Tür und doch bleib ich allein.
Im Schweigen hör ich unser Lied, es fehlt die Melodie. Ich habe meinen Takt verloren, doch nicht die Fantasie.
Im Winter fällt der letzte Schnee, die Tränen malen klar. Ich wünsche mir mein Herz zurück, das Märchen wird nicht wahr.
Das hast Du nun davon
Ein Strom rauscht meine Venen rauf, mich hat die Flut gepackt. In Deine Blicke tauch ich ein, genieße Takt für Takt.
Ein Lächeln heizt das Fieber an, ich bin elektrisiert. In meine Welt zieht Wärme ein, das habe ich längst kapiert.
Ein Blitz küsst meine Sehnsucht wach, mich gibt’s nur noch in froh. In Deinem Charme vergehe ich, ganz ohne Risiko.
Ein Evergreen hallt durch mein Sein, ich singe im höchsten Ton. In meinem Herz schließe ich Dich ein, das hast Du nun davon.
Mein Herz öffnet die Tür für Dich Ein Leuchten küsst die Sehnsucht wach, es zieht mich hin zu Dir. Ich nehme Dich mit in das Wunder, das Dein Licht in mir entzündet hat. Du hast den Schlüssel zu dem Märchen, in dem Liebe unsere Welt regiert.